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Qualitätsmerkmale bei Industrie PC Systemen
Ein Industrie-PC muss besonderen Anforderungen genügen und wird in der Regel besonders robust gegenüber Umwelteinflüssen, elektromagnetischen Störungen und weitgehend ausfallsicher ausgelegt.
Als Spezialist für Industrie PC produziert IPC2U sowohl kundespezifische als auch High End Industrierechner. Unter diesem Begriff werden die Systeme erfasst, die einen sicheren störungsfreien Dauerbetrieb von wichtigen Systemen und Anwendungen gewährleisten. Wir halten uns an strenge Industrie-PC Anforderungen, wie z. B. langfristige Funktionsfähigkeit ohne Unterbrechungen im überwachten Betrieb, Speicherung und Bereitstellung von Daten, sichere Stromversorgung und Systemüberwachung. Die Industriecomputer werden einer umfassenden Prüfung, einschließlich 24-Stunden Burn In Test und die Prüfung der Arbeitsfähigkeit des Systems unter den Bedingungen der maximalen Belastung unterzogen.
Zu den besonderen Eigenschaften dieser Industrie PC gehören:
• stabiles Chassis aus Stahl
• hoher elektromagnetischer Schutz
• Vibrationsschutz von Prozessor- und Erweiterungskarten sowie Festplatten
• effektive Lüftungssystem
• Staubschutz
• bis zu 20 Erweiterungsslots (PCI/PCI Express)
• erweiterter Arbeitstemperaturbereich -40°C ~ +65°C
• Watchdog Timer
• langfristige Nutzung
• langfristige Verfügbarkeit
• ISO 9001
• IP Schutzklassen
• E-Zertifizierung für die Automobilindustrie
• Qualitätssicherung
Raue Umgebung
In industrieller Umgebung, also in Fertigungen oder gar an der freien Luft, muss die Elektronik gegen äußere Einflusse wie Staub, Dreck, extreme Temperaturen und Feuchtigkeit (Schutzart IP 64) geschützt werden. Das wird vor allem durch angepasste, hochdichte Gehäuse und spezielle Filter in den Kühllüftern erreicht. Genauso müssen alle Steckverbindungen nach außen entsprechend robust und dicht ausgeführt sein.
Empfindliche Umgebung
Umgekehrt kann es auch vorkommen, dass die Umgebung selbst besonders empfindlich gegenüber elektromagnetischen oder mechanischen Störungen ist, beispielsweise in speziellen Messapparaturen. Hier werden ähnlich wie oben besonders gut abgeschirmte Gehäuse und Steckverbindungen verwendet, hier nur mit dem Ziel, die Störungen nicht nach außen dringen zu lassen.
Energieaufnahme
Damit die Umgebung auch nicht durch erhöhte Wärmeentwicklung der Elektronik gestört wird, muss ggf. auf eine besonders leistungssparende Ausführung geachtet werden.
Räumliche Enge
Bei manchen Anwendungen muss die ganze Elektronik auf extrem kleinem Raum untergebracht werden.
Zuverlässigkeit
Von einem industriell eingesetzten PC werden besonders hohe Standzeiten ohne Software- oder Hardware-Ausfall erwartet. Auf der Hardwareseite werden entsprechend robuste Komponenten eingesetzt.
Wartung
Viele IPC-Betreiber legen großen Wert auf Wartungsfreundlichkeit und bevorzugen Systeme mit einfacher Zugänglichkeit und möglichst geringer Anzahl von Verschleißteilen (z. B. Lüfter). So sind bei aktuellen Systemen Festplatten binnen Sekunden austauschbar. Zusätzlich wird der Lieferant danach selektiert, ob er Langzeit-Verfügbarkeit der Gerate und Ersatzteile gewährleisten kann. Für den IPC-Nutzer, der große Stuckzahlen – etwa in einer Montagelinie – mit überwiegend identischer Software nutzt, ist es dabei wichtig, auch nach einigen Jahren noch denselben Mainboardtyp mit dem gleichen Chipsatz erhalten.
Ausführungen
Die Hardware eines Industrie Computers unterscheidet sich meist von einem herkömmlichen PC. Oft reicht eine wesentlich niedrigere Performance, da die Steuerung von industriellen Maschinen keine Hochleistungsprozessoren benötigt. Im Bereich der Prozessvisualisierung werden jedoch durchaus leistungsfähige Prozessoren und Grafiklosungen, insbesondere Mehrschirmsysteme, eingesetzt.
Links zu unseren Industrie Computer Systemen:
IPC2U produzieren Industrie PC mit einem modularen Aufbau. Das bedeutet, dass die konventionelle Hauptplatine (mother board) durch eine Backplane und eine Slot-CPU ersetzt wird. Ein Vorteil darin ist, dass der IPC dadurch in mehreren verschiedenen Variationen zu erhalten ist. Insbesondere ist der Einsatz einer größeren Anzahl Erweiterungskarten zur Ansteuerung von Peripheriegeraten als auf üblichen Hauptplatinen möglich. Herkömmliche Hauptplatinen weisen z. B. oft nur vier bis sechs PCI- Steckplatze auf, bei IPCs sind über entsprechende Bridges zehn und mehr möglich, auch können bei Bedarf noch Einsteckkarten für den ISA-Bus unterstützt werden.
Durch die aufwendigere Konstruktion, speziellen Anforderungen (beispielsweise erweiterter Temperaturbereich), die hochwertigeren Materialien, so wie die Erfüllung vieler Zulassungen, Richtlinien und Normen, ist der Preis eines Industrie Computers allerdings höher als der eines gewöhnlichen Personal Computers im Office-Bereich.