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IPC2U GmbH - Industrial PC, Industrie PC, Embedded PC, Panel PC
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Industrie PC von IPC2U für besondere Aufgaben!



Neben der Leistungsfähigkeit stellt der Industrie PC besondere Anforderungen an Material und Technik wie dem Gehäuse und den Schnittstellenverbindungen. Für jeden Anwendungsbereich gibt es spezielle Lösungen, von der Steuerung komplexer Anlagen im Umfeld erneuerbarer Energien bis zur Prozessvisualisierung.

Während bei Personal Computern im Konsumerumfeld der Trend zu immer schnelleren Hochleistungsprozessoren auf immer kleinerem Raum geht, gelten für industrielle Rechner andere, komplexere Anforderungen. Bei der Maschinensteuerung spielt die Prozessorleistung ehr eine Nebenrolle, viel wichtiger ist ein störungsfreier Dauerbetrieb. Anders in der Prozessvisualisierung: hier muss der Rechner mit äußerst schnellen Prozessoren und hochwertigen Grafiksystemen ausgestattet sein. Welche Komponenten für welche Anwendung ein optimales Resultat bringen, kann man durch eine Analyse mit dem IT-Experten von IPC2U ermitteln.

Als besonders vorteilhaft hat sich der Industrie PC mit modularem Aufbau erwiesen. Durch eine individuelle Kombination aus verschiedenen Platinen und zentralem Prozessor, ergänzt um Erweiterungskarten und diverse Steckplätze, lässt sich der Rechner dem wechselnden professionellen Bedarf anpassen.
Entscheidend für die Alltagstauglichkeit eines Industrie PC ist in vielen Fällen sein Gehäuse. Hinzu kommen die robuste Ausführung aller Steckverbindungen und eine besondere thermische Isolierung. Anders als für den Einsatz in den heimischen vier Wänden oder im Büro muss der Industrie PC speziell von der Umwelt abgeschirmt sein. Technisches Kriterium ist hier sie sogenannte Schutzart.

Für den Einsatz in einer Industrieumbebung sind für industriell genutzte Systeme Schutzarten und Normen definiert. Diese geben Auskunft über die Umweltbelastungen (Berührung, Fremdkörper- und Feuchtigkeitsschutz), denen ein System ausgesetzt werden kann, ohne Schaden zu nehmen. Definiert werden die Schutzarten in der IP Norm DIN EN 60529: „Schutzarten durch Gehäuse (IP Code)“.

In staubigen oder feuchten Werkhallen sowie bei extremen Temperaturen muss das Gehäuse zum Beispiel hochdicht sein. Wenn der Rechner starken Vibrationen ausgesetzt ist, liegt das Augenmerk wiederum auf äußerst robusten und dichten Steckverbindungen. Gleiches gilt für die äußeren Bedienungselemente, seien es Tastatur oder Touchscreen.
Da Rechner zu industriellen Zwecken meist dauerhaft im Einsatz sind, bedarf es einer verschleißarmen Konstruktion. Alle Teile, die gewöhnlich rasch verschleißen wie etwa Lüfter, sollten deshalb so angebracht sein, dass sie binnen kürzester Zeit auswechselbar sind. Wichtig dafür ist natürlich auch, dass der Hardware-Hersteller ausreichend Ersatzteile bereit hält und diese auch schnell liefern kann. Spezielle Lösungen für spezielle Aufgaben sollte man unbedingt vom Fachmann entwickeln lassen.

Schutzart für Berührungs- und Fremdkörperschutz (1. Kennziffer)

DIN EN 60529 und DIN 40050 Teil 9

DIN 40050 Teil 9
Ziffer

DIN EN 60529
Ziffer
Schutz gegen BerührungSchutz gegen Fremdkörper

0

0

kein Schutz

kein Schutz

1

1

Geschützt gegen den Zugang mit dem HandrückenGeschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 50 mm)

2

2

Geschützt gegen den Zugang mit einem FingerGeschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 12,5 mm)

3

3

Geschützt gegen den Zugang mit einem WerkzeugGeschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 2,5 mm)

4

4

Geschützt gegen den Zugang mit einem DrahtGeschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 1,0 mm)

5K

5

Geschützt gegen den Zugang mit einem DrahtStaubgeschützt

6K

6

Geschützt gegen den Zugang mit einem DrahtStaubdicht

IPC2U - Technik kurz erklärt.